Aquarell ist ein neuer Tattoo Stil, der in letzter Zeit immer beliebter geworden ist. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus Aquarellmalerei und Tätowierungen. Grundsätzlich ist ein Aquarell Tattoo nur eine Simulation der Aquarellgrafik und der Tätowierungsprozess bleibt identisch, was Techniken und Werkzeuge betrifft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Simulation des Aquarelleffekts. Der Aquarell-Stil wird mit unscharfen Schattierungen erstellt und es gibt keine festgelegten Formen und keine Konturen.
Der Biomechanik-Stil ist eine dreidimensional wirkende Tätowierung, bei der Elemente wie Muskeln, Knochen, Elektronik, Mechanik und/oder fantastische bzw. fremdartige Motive zusammengesetzt und kombiniert werden. Diese Tätowierung gewährleistet uns optisch einen Blick in „das Innere“ desjenigen, der diese Tätowierung trägt.  Ihr dreidimensionales Erscheinen suggeriert uns einen realistischen Eindruck, obwohl die Elemente fantastisch und surreal sind. Um diese Tätowierung realistisch zu gestalten, arbeiten wir hier mit Farbe, um unserem Tattoo Tiefe zu verleihen und die Elemente so echt wie möglich erscheinen zu lassen.
Als Blackwork wird jede Art von Tätowierung bezeichnet, die aus komplett schwarzer Farbe entsteht und ohne Schattierungen auf einer größeren Hautfläche auskommt. Hierbei können sich auch Motive anschließen.  Blackwork kann außerdem als Cover-Up verwendet werden, um unerwünschte Motive loszuwerden.
Dotwork ist eine relativ neue Technik, die auf der Verwendung von Punkten basiert. Mit dieser Technik können wir entweder Flächen ausfüllen, oder das Motiv interessanter detaillieren.   Natürlich erfordert diese neue Technik sehr viel Geduld und Geschick,  was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir sind mit dieser neuen Technik in der Lage, mehr Tiefe in ein komplexes Motiv einzubringen, oder detaillierte Schattierungen entstehen zu lassen. Das Ergebnis wird Sie überzeugen.
Japanische Tattoos haben ihren traditionellen Ursprung in der kriminellen Welt. Jedes einzelne Tattoo erzählt dabei eine einzigartige Geschichte. Die Motive sind oft Koi-Karpfen, Dämonen, Lotosblumen, Tieger, Krieger und Wellen und sind meist sehr detailliert werden auf großen Körperflächen dargestellt. Mutige schwarze Konturen werden dabei minimal schattiert. Inspiriert von der japanischen Kunst und Kultur, werden sämtliche Motive sorgfältig ausgesucht, bevor die Tätowierung beginnen kann. Japanische Tätowierungen sehen am Ende so aus, als hätte man auf einem Stoff verschiedene Motive gedruckt.
Mandala bedeutet Kreis auf Sanskrit.  Die Kreise, die sich in einem Mandala bilden, sind Symbole der Vollkommenheit, Ewigkeit, der Einheit und Vollständigkeit. Sie sind unglaublich vielseitig und können eine beliebige Anzahl von Bedeutungen für den Betrachter haben. In den Kreisen können sich ringförmige Designs bilden, oder kleine Dreiecke oder Quadrate.
Ein Old School tattoo erkennt man grundsätzlich an den kräftigen outlines, die entweder in schwarz oder in blau gestochen werden und es gibt dafür auch einen guten Grund: Aufgrund der mangelnden Ausbildung der damaligen Tätowierer, waren diese nicht in der Lage, qualitativ besser Motive zu stechen. Die Qualität der Maschinen und der Tinte unterscheiden sich heute außerdem sehr stark von der damaligen Zeit. Deshalb versuchte man die Tattoos so schlicht wie möglich zu halten.
New School ist die Weiterentwicklung unseres traditionellen Old School. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Stilrichtungen ist das farbenfrohere Erscheinen des New School. Es werden sehr viele unterschiedliche Farben mit stärker ausgeprägten Linien verwendet.
Bei einem Realistischen Tattoo ist unsere Vorlage meist ein Foto, das häufig eine Landschaft, ein Haustier oder eine Person darstellt. Dazu benötigt man einen erfahrenen und talentierten Tätowierer, der über enorme Kenntnisse verfügt, denn alle Schattierungen und Konturen müssen ohne jegliche Veränderung genau übernommen werden. Schließlich soll das Tattoo ein Abbild des Fotos sein und dadurch so realistisch wie möglich erscheinen. Die meisten realistischen Tattoos werden in schwarz und grau gestochen.

 

Ein Schriftzug ist im Wesentlichen eine eigene Kunstform. Großes Geschick und Feinarbeit werden hierbei benötigt, um grade Linien zu Tätowieren. Es werden mittlerweile auch dreidimensionale Schriftzüge tätowiert. Ein guter Künstler wird Ihnen sagen, was machbar ist und was nicht. Die Erfahrung des Tätowierers spielt eine sehr große Rolle, denn nicht jeder ist in der Lage, einen guten, graden und leserlichen Schriftzug zu tätowieren. Zu dicke Linien führen später zu Verschwämmungen, und zu oberflächlich gestochene Linien zu Lücken.
Trash Polka-Stil ist eine Kombination aus fotorealistischen Motiven und grafischen Elementen. Die fotorealistischen Motive werden in Verbindung mit einfachen grafischen Elementen wie teils großen schwarzen Flächen, Pinselstrichen, oder auch abstrakten Formen dargestellt, wodurch die Grundgestaltung aggressiver wirkt. Die Tattoos sind meist in schwarz, grau und rot gehalten, um spezielle optische Effekte zu erzeugen, wobei dazu natürlich eine große Fläche benötigt wird.
Tribal sowohl als auch Maori Tattoos, sind die ältesten Tätowierstile in der Geschichte. Ihr Ursprung ist kulturell und jede einzelne Tätowierung hat eine bestimmte Bedeutung. Sie sagten für die Träger zum Beispiel aus, welchem Stamm Sie angehörten und brachten bestimmte Phasen oder Meilensteine des eigenen Lebens mit entsprechenden Motiven zum Ausdruck. Manche Stämme waren sogar überzeugt davon, dass ihnen bestimmte Tätowierungen magische Kräfte verleihen würden. Tribal und Maori Tattoos symbolisieren Traditionen, Legenden und religiöse Überzeugungen. Die Designs bestehen meistens aus abstrakten, massiven und geometrischen Mustern, die in schwarzer Farbe zusammengesetzt werden.
Weiße Tattoos ist der neue Trend, weil diese für Unauffälligkeit sorgen. Die weiße Tinte lässt die Haut eher wie eine kleine Vernarbung oder Verfärbung aussehen.  Dabei gibt es den Nachteil, dass sich je nach Hauttyp das Tattoo mit der Zeit nach rosa, gelb oder beige verändern kann, oder sogar während des Heilungsprozesses vollständig verblasst. Je nachdem wie oft die Haut der Sonne ausgesetzt wird, kann ein weißes Tattoo bis zu einem Jahr halten. Weiße Farbe wird normalerweise auf einem fertigen Tattoo nur als Highlight oder als Akzent benutzt.